Bildungsurlaub für Auszubildende

Krefeld, 3. März 2015

Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) NRW ermöglicht Arbeitnehmern, sich für ihre Weiterbildung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts von der Arbeit freistellen zu lassen, wenn es sich um eine berufliche oder politische Weiterbildung in einer anerkannten Bildungseinrichtung handelt.

Nunmehr wurde das AWbG NRW auch auf Auszubildende ausgeweitet. Damit erhalten auch Auszubildende einen Anspruch auf Arbeitnehmerweiterbildung, wobei dieser Anspruch im Vergleich zu dem der Arbeitnehmer deutlich begrenzt ist. So besteht ein Anspruch auf politische Arbeitnehmerweiterbildung für Auszubildende (Arbeitnehmer: politische und berufliche Arbeitnehmerweiterbildung) von insgesamt fünf Tagen während der gesamten Ausbildung (Arbeitnehmer: fünf Tage pro Kalenderjahr), der auf die ersten beiden Drittel der Ausbildung begrenzt ist. Stellt der Ausbildungsbetrieb den Auszubildenden für die Teilnahme an einer betrieblich veranlassten Veranstaltung im Sinne des AWbG NRW frei, kann er die Dauer der Veranstaltung auf den Freistellungsanspruch anrechnen (Arbeitnehmer: Anrechnung von maximal zwei Tagen).

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