Fehlzeiten durch Suchtmittel - Krankenkassen schlagen Alarm

2. September 2013

Mitarbeiter sensibilisieren und Hilfen anbieten - zweitägiges Seminar

Der Fehlzeiten-Report 2013, der in der vergangenen Woche vom AOK-Bundesverband und den Experten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK bekannt gemacht wurde, lässt aufhorchen: Alkoholkonsum und Rauchen verursachen in Deutschland einen Anstieg von 17 % der Fehlzeiten im Job.

 

alkohol  Drogen Lupo pixelio.deDiese Entwicklung ist ebenso alarmierend für die Betroffenen wie kostenintensiv für die Unternehmen. Auch die vermehrte Einnahme von leistungssteigernden Mitteln führte in der jüngsten Vergangenheit zu steigenden Fehlzeiten. Diese Entwicklung ist besonders gravierend, da der Konsum von Psychopharmaka, Amphetaminen oder ähnlichen Stoffen früher nur in geringem Ausmaß festzustellen war, heute aber unter dem Druck gestiegener Anforderungen - insbesondere bei jüngeren Beschäftigten - stark zugenommen hat.

Um Verantwortliche in den Betrieben für das Thema zu sensibilisieren und beim Umgang mit Betroffenen zu unterstützen, bietet die Unternehmerschaft Niederrhein im Oktober ein zweitägiges Seminar zum Thema „Aktiver Gesundheitsschutz – Sucht, Abhängigkeiten und psychische Erkrankungen“ an. Ziel des Seminars ist es, Symptome von Sucht, Missbrauch, Fehlverhalten und psychischen Störungen zu erkennen und Ursachen zu analysieren. Wege und Lösungsmöglichkeiten werden schließlich aufgezeigt und diskutiert. Das Seminar richtet sich an Führungskräfte und direkte Vorgesetzte aus Verwaltung und Produktion, die für sich und ihre Mitarbeiter Handlungsbedarf zum Gesundheitsschutz erkennen. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Tel. 02151 6270-19 oder hier. (Anmeldungen nur über Unternehmen möglich!)